PM: Kulturschaffende zeigen Protest gegen Verschärfung des Polizeigesetzes in MV

+++ Breiter Protest gegen geplante Novellierung des Polizeigesetzes ++ Künstlerinnen und Künstler aus Mecklenburg – Vorpommern zeigen sich in den sozialen Medien kritisch+++

Kurz vor der Bündnis-Demonstration am kommenden Sonntag in Schwerin äußern sich verschiedene Akteurinnen und Akteure des zivilgesellschaftlichen und kulturellen Lebens in Mecklenburg – Vorpommern kritisch gegenüber dem geplanten Neuentwurf für das Sicherheits- und Ordnungsgesetz.

Am Donnerstag, den 13. Juni veröffentlichten eine Reihe von Kunstschaffenden, Musikerinnen und Musikern sowie Sportvereinen und anderen Verbänden Beiträge in den Sozialen Medien, die sich kritisch auf die geplante Novellierung des Polizeigesetzes beziehen. Personen des öffentlichen Lebens, darunter auch Marteria und Feine Sahne Fischfilet, drücken dabei ihren Protest gegen die Ausdehnung der Überwachungsbefugnisse aus, mit denen Polizeibeamtinnen und -beamte im Bundesland nach Vorstellungen des Innenministeriums künftig ausgestattet werden sollen. Unter dem hastag #stasireloaded und #nosog werden die Beiträge auf Instagram und Facebook verbreitet.

„Uns als Bündnis freut es sehr, dass sich neben unserer Arbeit auch von anderer Seite Widerstand regt“, erklärt Michael Milz, Pressesprecher des Bündnisses „SOGenannte Sicherheit“, welches sich ebenfalls gegen die Verschärfung des Polizeigesetzes in Mecklenburg – Vorpommern richtet. Auch Vereine und Gruppen, die das Bündnis öffentlich unterstützen beteiligten sich an der Social-Media-Aktion gegen den geplanten Neuentwurf für das SOG M-V.

Das überparteiliche Bündnis wird von zahlreichen Gruppierungen und Einzelpersonen aus Politik, Kultur, Sport und anderen Bereichen der Zivilgesellschaft unterstützt, so zum Beispiel vom Fusion-Verein Kulturkosmos Müritz e.V..

Am kommenden Sonntag, den 16. Juni 2019, organisiert es ab 12 Uhr eine Demonstration in Schwerin, welche vom Hauptbahnhof zum Schweriner Schloss ziehen soll, um den Kritikpunkten beim Landtag Gehör zu verschaffen.

Das Bündnis ist über das Pressehandy unter der Nummer 0151 18650804 sowie per Mail unter info@sogenannte-sicherheit.org zu erreichen.

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